[This file is an excerpt from my master thesis. I took the text as a sample document because it contains most elements that are of importance, and it was the only available text. So, if you can't read German, you probably despite that will be able to see the different constructs like formulae, graphics, tables, and the structuring in general. At least it shows that non-English languages are no problem. German (both orthographies), French, Italian, Spanish, Catalan, Portuguese (and Brazilian), Danish, Dutch, Polish, Russian, Norwegian (Bokmal and Nynorsk), and Swedish are also supported so far.
Everything that is printed in red explains what's going on at the respective position, or what may be worth mentioning.
Technically, what you see here is a preface chapter that stands before the table of contents (TOC). My master thesis doesn't have one, only an introduction. The whole thing is a <book>, but <article> and <letter> are also possible. (Letters are still not mature.)
Important: tbook can also create ordinary HTML 4 files, but this is its XHTML 1 output. Thus, you need a really modern browser in order to savour the layout, especially the formulae, of this text. In the XHTML files I show little mercy with those good old things called Netscape 6.2 or IE 6, although they can display it rather well; I strictly use W3C standards, and so will the browsers within the next months. But already today Mozilla 1.x and Netscape 7.x do a very good job here. The generated XHTML files are valid strict XHTML 1.1.
BTW, it's a text about solid state physics, extremely thin wires, so-called quantum wires.]
[I couldn't resist to include an <aphorism> element for such little quotes at chapter beginnings like above.]
Quantendrähte sind elektrische Leiter, deren Querschnitt so klein ist, daß die Teilchenwelle eines Elektrons in der Ebene des Querschnitts quantisiert wird. Während also die Dichte der Teilchen in Drahtrichtung nahezu konstant ist, bildet sie senkrecht dazu Bäuche und Knoten aus. Man spricht von einem eindimensionalen Zustand. Im Leiter hat man dann ein eindimensionales Elektronengas.
Zum einen sind die extrem kleinen Abmessungen interessant, zum anderen sagen einige theoretische Arbeiten eine besonders hohe Beweglichkeit der Ladungsträger in solchen Quantendrähten voraus. Beides macht sie attraktiv für eine noch kleinere Art von Chip-Strukturen, wo sie Signale mit weniger Platzverbrauch, weniger Wirkleistung und größerer Geschwindigkeit übermitteln könnten. Aber das ist alles ferne Zukunftsmusik.
[…]
Die Energie der Draht-Zustände ist – abgesehen von den beteiligten Materialien – zunächst einmal von den Ausmaßen des Quantendrahtes abhängig. Wird er dünner, werden die Energien größer, genau wie beim Teilchen im Potentialtopf. Gleichzeitig spielt auch die Konzentration von Ladungsträgern im Draht eine wichtige Rolle.
[A \bigskip is achieved via a
paragraph element attribute] Ich habe in dieser Arbeit V-Graben
Quantendrähte mittels der metall-organischen Gasphasen-Epitaxie (MOVPE)
hergestellt. Der Draht besteht aus
[…]
[Okay, here now the first graphics: The original is a JPEG that contains the cubic crystal structure, and an EPS of exactly the same size with the lables, i. e. the "Ga" and "As". So this graphics is an example of an overlay. tbook knows four kinds of graphics: Bitmaps, vector images, overlays and diagrams. Vectors and overlays may contain <psfrag> elements (all here do), that are passed to pdf/ps and the HTML output. The PNGs and JPEGs for the web version are automatically generated, as are the PDF versions for the PDF outout.]
In Abbildung 1.1 [You
see, references to graphics, tables, sections or formulae are possible and use
the same numbers as those of the LaTeX output. "Abbildung" means "figure", so
the whole expression, not only the number, makes the link.] sieht man
die Elementarzelle von
[The previous paragraph contained already ubiquitous “small” formulae. tbook allows two ways to input mathematics: MathML and some sort of quite powerful LaTeX style. tbook produces decent LaTeX and MathML output from both of them. The simple format has its limitations, but you can use it within MathML, so you get the best of both worlds. Four tbook elements use this “simple formula” syntax: <m> (inline math), <dm> (displayed math), <ch> for chemical formulae, and <unit>, the element for physical quantities. But more later.]
<dm>ϑ_{(hhl)}
= arctan\frac{h\sqrt 2}{l}</dm>So, almost LaTeX!]
Die für Arbeiten mit Wafern wichtigsten
Symmetrie-Elemente sind diejenigen, die senkrecht zur
Doch nach welchem Mechanismus werden überhaupt die V-Gräben ausgebildet? Ohne die Beschreibung des Ätzens in Abschnitt 2.1 vorwegzunehmen, möchte ich hier auf die kristallographischen Aspekte eingehen.
Abbildung 1.3 zeigt einen
Es gibt allerdings auch rein chemische Gründe für dieses Verhalten,
d. h. Gallium wird grundsätzlich wesentlich weniger stark von der Ätze gelöst
als Arsen. Ätzt man V-Gräben in
[The previous paragraph contains an example of a bibliographic reference, tbook's \cite counterpart. Actually it works like in the natbib package. You may cite more than one book in the same <cite> element, you can let it be enclosed by parentheses, or you can cite it without citing it, then it just wanders into the references list below. Oh yes, and: The contents of the <cite> element is used for further details, like the chapter number "Kap. 7.1" above.]
Für das Ätzen von V-Gräben ist offensichtlich ebenfalls essentiell,
daß eine
Die Abbildung 1.4 schließlich illustriert
das Ergebnis eines typischen Ätzschrittes. Man sieht einen Würfel bestehend aus
Im
Der linke Teil von Abbildung 1.5
zeigt die Bandstruktur von
Um sich die Bedeutung der
Grau unterlegt ist die Bandlücke von
Die effektiven Massen der Löcher sind etwas größer, außerdem gibt es am Γ-Punkt sogenannte leichte und schwere Löcher. Die schweren Löcher haben die kleinere Bandkrümmung und liegen energetisch höher. Der Lumineszenz-Übergang findet in erster Näherung zu den schweren Löchern statt, siehe aber Schwarz (2001, Kap. 13).
Quantendrähte sind in das Blickfeld des Interesses gerückt, als man theoretisch in diesen Systemen eine hohe Beweglichkeit vorhergesagt hatte. Abbildung 1.7 zeigt grob, welche Überlegung dahinter steckt:
Links (Fall a) ist die Situation in einem zweidimensionalen
Elektronengas (2DEG) aufgezeichnet. Im reziproken Raum besetzten die
Elektronen, die den elektrischen Strom tragen können, die Zustände auf einem
Kreis mit dem Radius
Ich gehe nun zu Fall b über, indem ich das 2DEG in einer weiteren
Raumdimension (in der Abbildung die
Es sind aber immer noch genügend kleine
Anders sieht es aus, wenn ich
[The figure 1.8 contains something quite practical: Obviously one axis has many numbers. They are substitued via one very simple <psfrag> element! It makes use of the interval attribute.]
Die Abbildung 1.8 illustriert die Zustandsdichte für den eindimensionalen Fall. Im Gegensatz zum dreidimensionalen (Wurzelfunktion) und zweidimensionalen Fall (Stufenfunktion) findet man hier nahezu diskrete Energien, die besetzt werden können, sogenannte Subbänder. Das Ziel bei der Herstellung von Quantendrähten ist zum einen, das Fermilevel hoch genug zu bringen, so daß viele Subbänder mit Elektronen besetzt sind. Andererseits möchte man, daß die Subbänder einen großen Abstand voneinander haben, um eine Streuung zwischen ihnen so unwahrscheinlich wie möglich zu machen. In gewisser Weise ist das lediglich eine andere Sichtweise für das oben bereits gesagte. Für eine wesentlich tiefere Erklärung verweise ich auf Beenakker und van Houten (1991).
Neuere Arbeiten (Moško und Vagner 1999) bezweifeln allerdings diese erhöhten Beweglichkeiten und kommen im Gegenteil zu einer sehr niedrigen Beweglichkeit. Experimentell konnte man bislang noch keine der beiden Voraussagen bestätigen, weil noch keine Quantendrähte vorliegen, deren Qualität das zulassen würde.
[…]
[…]
| Prozeßschritt | Chemikalien | Parameter |
|---|---|---|
| Vorreinigung | ||
| Spülen | ca. |
|
| Spülen | ca. |
|
| Ätzen | ||
| Spülen | ca. |
|
| Spülen | ca. |
|
| Spülen | ca. |
|
Zunächst wird ein Wafer in die vier Viertel aus Abbildung ?? [An example of a link that points to nothing. tbook prints a warning on the command line, and the behaviour here you know well from LaTeX.] gespalten. Alles folgende bezieht sich nun auf eines dieser Viertel.
Die Tabelle 2.1 gibt einen Überblick
über die experimentellen Details des Ätzvorgangs. Das verwendete Brom hat die
Reinheitsstufe „pro analysis“. Ich habe
[On the right you see a simple table. If you use a good browser, you can see the three booktabs lines, and the header is printed in bold face, at least for the HTML output (browser default). The given preamble was "llr", like in LaTeX's tabular, and obviously it works also in HTML.]
Die Ätzzeit von
Die Flußsäure dient nicht nur dazu, das
Die Abbildung 2.1 zeigt ein positives
Beispiel für ein geätztes Viertel. Die
[…]
[…]
[…]
Es ist heute ein Standardverfahren, Schichten aus verschiedenen
Halbleitern epitaktisch aufeinander abzuscheiden. Dabei sind nicht nur
Reinkristalle möglich, sondern auch Strukturen mit einer statistischen
Besetzung, z. B.
Darüber hinaus ist es auch möglich, eine in gewissen Grenzen
beliebige Dotierung in die Schicht einzubringen. In meiner Arbeit wird
Verspannungen oder gar massive Kristalldefekte, die bei nicht aufeinander passenden Gittern entstehen können, sind in diesem Materialsystem kein Problem. Die Kristallklasse ist dieselbe und die Gitterkonstanten nahezu identisch.
Unterschiedliche Halbleiter haben unterschiedliche Bandstrukturen, insbesondere andere Bandlücken, und das kann man z. B. zum Aufbau von Barrieren am Heteroübergang nutzen. Die Abbildung 3.1 zeigt stark vereinfacht, was an einem solchen Übergang passiert und welches Gleichgewicht sich einstellt:
Das Fermi-Niveau
Das dadurch entstehende elektrische Feld, beziehungsweise dessen
Potential, verbiegt die energetischen Bänder wie das untere Teilbild von Abbildung 3.1 zeigt. Die Bedingung, daß das
Fermi-Niveau
Die Abbildung 3.2 illustriert einen anderen
wichtigen Fall: Der linke Halbleiter A ist nun stark n-dotiert. Die
Donatoren liegen knapp unterhalb des Leitungsbandes
Durch diesen Trick ist es möglich, die Quellen der freien Ladungsträger, die Donatoren, von dem Gebiet, in dem sich die freien Ladungsträger aufhalten und eventuell bewegen, räumlich zu trennen. Die Donatoren sind Störstellen, und als solche verringern sie die Beweglichkeit der Elektronen. Das gilt besonders für tiefe Temperaturen, weil dann andere Streumechanismen (vor allem Phononen) kaum noch beitragen.
Für das zweidimensionale Elektronengas (2DEG), das sich im Halbleiter B direkt an der Grenzfläche ausbildet, gilt das nicht. Dessen Zustände ragen immer auch etwas in den Halbleiter A hinein, daher wird der Effekt durch eine sogenannte Spacer-Schicht zwischen der Donator-Schicht und dem 2DEG noch verstärkt. Mit derselben Methode werden auch in die V-Graben Quantendrähte die Ladungsträger gebracht.
[The figure 3.3 is of the forth kind of graphics, a diagram. It may be Gnuplot output, in any case it must be a LaTeX fragment that is included as is. And as you can see, it's converted to a PNG bitmap for HTML output as well. Apropos PNG: All bitmaps and overlays result in JPEGs for HTML outout, all vector images and diagrams in PNGs.]
Die Abbildung 3.3 gibt
abschließend noch einmal einen Überblick über die Parameter, die die
Heteroübergänge von
Die metall-organische Gasphasen-Epitaxie MOVPE ist eine bewährte Methode, hochqualitative Halbleiterschichten auf entsprechende Substrate aufzubringen, und das in einer gut kontrollierbaren Art und Weise.
Als Quelle für die abzuscheidenden Materialien6) dienen bestimmte Stoffe (im folgenden Quellverbindungen genannt), in denen das jeweilige Element-Atom in ein Molekül eingebettet ist. Meist sind das metall-organische Verbindungen wie z. B. Trimethyl-Gallium, auf jeden Fall jedoch Gase, die zusammen mit einem Trägergas wirbelfrei über die Substrat-Oberfläche strömen. Das Trägergas, in meinem Fall Stickstoff, nimmt an den chemischen Reaktionen nur als Katalysator teil (Schmidt 1998, Kap. 2.3). Schon im Trägergas-Strom, vor allem aber auf der Substrat-Oberfläche, spielen sich derweil sehr komplexe Prozesse ab, siehe Abbildung 3.4:
Damit überhaupt irgend etwas passiert, muß die Quellverbindung mit
der Substrat-Oberfläche (≙ einem Wafer, bei mir meist einem
Soweit der grobe Überblick.
[The figure 3.5 has a tricky problem, because it desperately needs LaTeX commands to get the inserted legend in this stacked manner. Actually this graphics should have been created differently in Corel Draw, but it's a good opportunity to introduce the <latex> element, which makes it possible to produce different code for LaTeX and the other formats. You may compare it with TeX's \special command. The <latex> element is for emergency cases only.]
Der ganze Abscheide-Prozeß in der MOVPE ist selbstverständlich ein statistischer Vorgang. Die intensiven thermodynamischen Größen, die eine Rolle spielen, sind die Partialdrücke [In German, "Partialdrücke" is hyphenated "Partialdrük-ke". For such cases tbook defines some helpful entities. But all languages may profit from those entities, among them some that improve line break control.] der Materialien und deren Temperatur7). Der gesamte Ablauf ist ja unterteilt in Zwischenschritte (Diffusion, Zerlegung, Einbau, …); [The "…" is achieved by typing "…". All MathML and HTML named entities can be used in tbook.] die Temperatur bestimmt nun, welcher dieser Zwischenschritte limitierend wird.
Für meine Proben wurde die Anlage im diffusionskontrollierten Bereich betrieben (siehe Abbildung 3.5). In diesem Modus ist die Temperatur hoch genug, daß der Einbau auf der Substrat-Oberfläche sehr rasch abläuft. Die Diffusion hin zur Oberfläche zeigt sich jedoch von einer Erhöhung der Temperatur ziemlich unbeeindruckt und bremst die Gesamtreaktion aus. Andersherum ausgedrückt kontrolliert die Diffusion das Wachstum.
Die weitgehende Unabhängigkeit der Diffusion von der Temperatur ist gerade der Vorteil: Die Wachstumsrate reagiert recht unempfindlich auf zeitliche und räumliche Schwankungen der Temperatur des Substrates, die Schichtdicke ist folglich gut kontrollierbar und homogen.
In erster Näherung ist die Wachstumsrate in diesem Modus proportional zum Partialdruck des Gruppe-III-Materials. Das Gruppe-V-Material ist nämlich im hundertfachen Überschuß vorhanden und ist daher nicht limitierend.
Bei niedrigeren Temperaturen wechselt man in den kinetisch kontrollierten Bereich, bei dem die Zerlegung und der Einbau in die Kristallstruktur bremsen. Diese sind, typisch für chemische Reaktionen, stark abhängig von der Temperatur, was zu Unregelmäßigkeiten des Wachstums führt, die nicht mehr hinnehmbar sind.
Bei höheren Temperaturen (d. h. höher als beim diffusionskontrollierten Wachstum) wird die komplette Reaktion (Zerlegen, Einbau, …) thermodynamisch immer ungünstiger: Die Wachstumsrate nimmt mit der Temperatur wieder ab. Daher ist auch dieser Temperaturbereich nicht sinnvoll.
Die Quellmaterialien seien zerlegt und auf dem Weg zurück in den Trägergas-Strom. Sie hinterließen auf der Waferoberfläche die Gallium- oder Arsenatome, die nun eingebaut werden sollen. Ihre Bindung mit dem Kristallverbund ist jedoch zunächst nur sehr schwach (verglichen mit einer Kristallbindung), sie sind lediglich adsorbiert. Der Grund dafür ist, daß sie nur sehr wenige nächste Nachbarn haben und das energetisch ausgesprochen ungünstig ist (große Oberflächen-Energie).
Sie können sich auf der Waferoberfläche ähnlich einer Diffusion bewegen, man nennt das daher Oberflächendiffusion. Es ist eine Suche nach dem Energie-Minimum, was zunächst einmal bedeutet, eine Stelle zu finden, wo die Zahl der nächsten Nachbarn groß ist. Das kann eine Stufe zwischen zwei Monolagen sein, oder auch eine Insel, die sich auf einer Monolage gebildet hat.
Große Diffusionslängen sind dabei ausgesprochen günstig. Die Atome sollten also stets eine Stufe erreichen können, ohne irgendwo auf einer Monolage zusammen mit einem anderen diffundierenden Atom der Kristallisationskeim für eine neue Insel zu werden. Inselwachstum führt nämlich zu einem Aufrauhen der Oberfläche, im Gegensatz zum Stufenfluß-Wachstum, das sich bei großen Diffusionslängen einstellt. Um Stufenfluß-Wachstum zu erreichen, darf eine bestimmte Temperatur nicht unterschritten werden.
[On the right, yet another figure that is an overlay. Like with all overlays and bitmaps, you may click on it to get the original, unscaled and unlabeled bitmap. Scientists are very keen to have a look at the original results.]
Die Herstellung von Quantendrähten in der MOVPE ist ein sehr aufwendiges Unterfangen. Das betrifft nicht den einzelnen Epitaxielauf, sondern die Bestimmung der optimalen Wachstumsparameter. Diese notwendige intensive Vorarbeit, die es mir ermöglichte, beinahe im Fließband-Verfahren Proben zu epitaxieren, verdanke ich Kaluza (2000) und Schwarz (2001).
Wenn man auf einem nicht-planaren Wafer eine Epitaxie durchführt, wird die Beschreibung des Wachstums komplizierter, da man es nun mit verschiedenen Facetten zu tun hat. Zu jeder Facette gehört eine bestimmte Netzebene des Waferkristalls, und die Netzebenen wiederum verhalten sich verschieden, was den Einbau von Atomen aus der Gasphase angeht.
Sind die Diffusionslängen auf der Oberfläche sehr groß (viel größer als die Facettenbreiten), können sich die adsorbierten Atome den Platz, an dem sie eingebaut werden, aussuchen. In diesem Fall kann ich alle Facetten unabhängig betrachten und berücksichtige nur, wie leicht sich Atome jeweils einbauen lassen. Daraus erhalte ich eine feste Wachstumsrate für jede Facette.
[In figure 3.8 you can see a label that has a white box background, otherwise it would be unreadable. This is also a feature of the <psfrag> element. Additionally, it has an alignment attribute.]
Abbildung 3.8 zeigt, was das für die
V-Gräben bedeutet: Die Wachstumsrate (in senkrechter Richtung!)
ist auf den
Die unebene (≙ [You may use all unicode characters directly, either as entities, or really directly via UTF-8 encoding.] vorstrukturierte) Oberfläche ist natürlich größer als die planare und verbraucht daher auch mehr Material für das Wachstum. Wie oben bereits erklärt, ist die Wachstums-Geschwindigkeit im diffusionskontrollierten Regime dadurch bestimmt, wie schnell aus dem Gasstrom frisches Quellmaterial per Diffusion nachgeliefert werden kann. Im Falle einer unebenen Oberfläche wird dieser Flaschenhals relativ noch enger: Die Wachstumsrate ist für alle Facetten geringer, als es rein rechnerisch für die jeweiligen Wachstums-Parameter wäre. Dieser Effekt nimmt selbstverständlich ab, wenn die V-Gräben immer weiter zuwachsen.
[…]
Für die Epitaxie stand eine Anlage der Firma Aixtron vom Typ AIX-200 zur Verfügung. Sie wird in Kaluza (2000) und in dort aufgeführten Literaturstellen eingehend beschrieben.
Wie schon in Abschnitt 2.1.1 [Here an example of a linked reference to another section.]
erwähnt, habe ich nur mit Wafervierteln gearbeitet. Jeweils ein
vorstrukturiertes Viertel kam zusammen mit einem mit Flußsäure vorgereinigten
Die Abbildung 3.9 zeigt die Schichtfolge für meine
Epitaxien. Exemplarisch habe ich eine dotierte Probe mit einem
Von den
Alle anderen Schichten wurden mit den Quellen
| Dotierung unten/oben | Kanaldicke | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| ( |
|||||
| undotiert | T111 | T112 | T113 | T114 | T121 |
| 1/2 | T141 | T144 | T141 | T143 | T163 |
| 2/4 | T161 | T162 | T164 | T151 | T152 |
| 4/8 | T153 | T154 | T171 | T172 | |
| 8/16 | T192 | T191 | T193 | T194 | T214 |
[Finally, another table. As you can see, multi-column spanning cells and lines are no problem. The three "booktabs" lines are automatically generated and in good, also older, browsers visible. The input of such tables is greatly simplified by the <srow> element, where columns are separated by plain vertical bars.]
Die Tabelle 3.1 enthält alle Proben, die Teil der Meßreihe sind, die den Kern dieser Arbeit ausmacht. Sie sind dort in Form einer Matrix aufgeführt, in Abhängigkeit von Dotierung und Kanaldicke (nominelle Schichtdicke des TQWs). Die Proben wurden chronologisch von geringer zu großer Dotierung hergestellt, innerhalb einer Dotierung meist binnen weniger Tage. Die Lücke rechts von T172 ist kein Versehen; eine Probe mit diesen Parametern wurde wegen eines betriebsbedingten Engpasses nie hergestellt.
Von einer meiner Proben, nämlich T192, wurden TEM-Aufnahmen
gemacht, sowohl gewöhnliche Hellfeld-Abbildungen, als auch hochauflösende
Bilder. Leider läßt sich nicht rekonstruieren, auf welche Öffnungsweite der
V-Gräben geschaut wurde, die Kanaldicke beträgt jedenfalls
Die Abbildung 3.10 zeigt den Bereich einer V-Graben-Spitze. Man erkennt trotz des schwachen Kontrastes die Verdickung des QWRs, die Abschnürungen und selbstverständlich die SQWs zu beiden Seiten. Der VQW läßt sich höchstens erahnen.
Dafür ist dieser auf der Abbildung 3.11 etwas besser zu sehen. Hier ist der gewählte Ausschnitt etwas größer, man kann bis zur Probenoberfläche schauen.
[…]
Die TEM-Aufnahmen dienen zwei Zwecken: Zum einen zeigen nur sie
die gewachsenen Drahtstrukturen direkt und erlauben mir so, weitere Aussagen
über die Qualität der gewachsenen Proben zu machen. Die Aufnahmen an sich sind
zwar überwiegend von schwachem Kontrast oder grober Körnung, da die
Untersuchung so kleiner Strukturen mit solch eng verwandten Materialien eine
heikle Sache ist; sie zeigen jedoch, daß die Proben zumindest von der Qualität
sind, die auch bisher in der benutzten MOVPE üblich gewesen ist. Zu sehen ist
lediglich eine leichte Asymmetrie des QWRs, die rechte
[…]
[Okay, now let's start the next \part …]
[The Faust aphorism above shows that <em> within <em> yields letters in upshape, as in LaTeX.]
Materie kann auf elektromagnetische Strahlung auf verschiedene Arten reagieren. Die einfachste Möglichkeit ist sicherlich die Absorption und Umwandlung in Gitterschwingungen, was einfach zur thermischen Aufheizung führt. Sofortige Emission nach der Absorption9) bedeutet Streuung (Brechung, Reflexion, …). Abhängig von Material und Wellenlänge gibt es aber auch noch andere Möglichkeiten.
Lumineszenz bedeutet, daß ein Photon dazu genutzt wird, ein Valenzelektron in einen wesentlich höheren energetischen Zustand zu bringen, welches dann, um wieder in eine stabile Lage zu kommen, einen Teil dieser absorbierten Energie in Form eines Photons größerer Wellenlänge wieder abgibt.
Typischerweise läuft das folgendermaßen ab: Das Elektron
absorbiert das Photon und schießt in die höheren Regionen des Leitungsbandes.
Der Aufenthalt dort ist höchst instabil. Es thermalisiert sich rasend schnell
am Kristallgitter, d. h. es gibt seine Energie erst an optische Phononen ab,
dann an akustische. Innerhalb von Pikosekunden läuft es so ein Leitungsband im
Meistens jedoch
schafft es das Elektron bis zu dem Minimum des Leitungsbandes. Von dort aus
geht es erst einmal nicht weiter. Es befindet sich in einem meta-stabilen
Zustand. Es dauert jetzt einige hundert Pikosekunden, bis es mit einem Loch,
das zwischenzeitlich die Oberkante des Valenzbandes erreicht hat, rekombiniert.
Von diesem Übergang spürt das Kristallgitter nichts, statt dessen wird die
ganze Energie in ein Photon umgewandelt. Dessen Impuls, also die Richtung, in
die es abgestrahlt wird, ist praktisch isotrop.10) Allerdings muß es ja noch den
Kristall irgendwie verlassen, und das geht nicht in jede Richtung gleich gut
(das Bulk-
Bei einem direkten Halbleiter wie
In nullter Näherung gilt: Mehr eingestrahlte Lichtleistung führt zu mehr emittierter Lichtleistung. Das ist aber eine sehr vereinfachte Sicht der Dinge.
Exzitonen sind spezielle Anregungen der Elektronen im Festkörper. Dabei kommt es zu einem gebundenen Zustand eines Elektrons und eines Loches. Bei der Rekombination muß man die Bindungs-Energie von der reinen Rekombinations-Energie abziehen. (Guimaraes 1992)
[…]
Grundsätzlich gilt für alle Überlegungen und Versuche dieser Arbeit, daß sie im thermodynamischen Gleichgewicht stattfinden. Ich muß daher nirgends eine Zeitabhängigkeit berücksichtigen.
[Here we have an example of an equation array. For input convenience, this, too, is realised via a hybrid of MathML and LaTeX-like syntax. Apparently Mozilla doesn't do any alignment. At least the equation numbering works well.]
Gleichung (4.2) macht klar, wie
man
Im Halbleiterkristall muß man für
These here are the acknowledgements. Normally you would include acknowledgements as a <chapter> with a special kind attribute, but I wanted to demonstrate an appendix and the original text doesn't have one.
In an appendix, the numbering of equations, figures etc. works as usual, also index entries can point to it. Actually it's like in LaTeX.
Außerdem: Don Knuth and Friends für TeX, LaTeX mit all seinen Zusatzpaketen und cweb, der FSF für die vielen kleinen Helferlein, insbesondere für den C++-Compiler, HP für die vielen guten Drucker, Robert Slimbach, Luc de Groot und Herrmann Zapf für die Schriftarten, die hier Verwendung fanden, (de.)comp.text.tex für viele lehrreiche Threads. Frau Werwolf für den hervorragenden Catering-Service, Frau Latten für den leckeren Kakao und die lockeren Sprüche. Dem FZJ dafür, daß ich im ISI meine Arbeit begann und im ISG abschloß, obwohl ich die ganze Zeit im IPV war. Herrn Dr. Hoffmann vom Institut für Angewandte Sprachwissenschaft der RWTH für seine Terminplanung, die mich ständig in Atem hielt. Frau Anja Prick von der Commerzbank und Herrn Gregor Surawicz von Bruker für die Visitenkarten, mit denen ich monatelang den Laser fand. Ludwig van Beethoven für alles, was er in c-moll und H-dur zustande gebracht hat. Douglas Adams für h2g2. RTL für 17.30–18.00 Uhr und die tollen Einlagen für Sam, PRO7 für den Montag abend. Harry dafür, daß er immer so hell geleuchtet hat. Mutter Natur für den direkten Bandübergang und dafür, daß ℏ so klein ist, sonst hätte es wohl auch ein Quantenkabel getan.
[You may write what you like above the references list. The list is generated by BibTeX, therefore the output quality is very good, and different styles or languages are no problem.]
Beenakker, C. W. J. und H. van Houten, 1991: Quantum Transport in Semiconductor Nanostructures. Solid State Physics: Advances in Research and Applications, 44, S. 1–228.
Borchardt-Ott, Walter, 1997: Kristallographie. Fünfte Auflage Aufl. Springer-Verlag.
Guimaraes, Francisco Eduardo Gontijo, 1992: Untersuchungen
zur Photolumineszenz von Al
Hartmann, Arno, Aug. 1997: Wachstum von Halbleiter-Nanostrukturen auf strukturierten Substraten. Doktorarbeit, Institut für Schicht- und Ionentechnik Jülich.
Ibach, Harald und Hans Lüth, 1999: Festkörperphysik – Einführung in die Grundlagen. Dritte Aufl. Springer-Verlag, Berlin.
Kaluza, Andreas, 2000: MOVPE-Wachstum und Charakterisierung von V-Graben Quantendrähten im Materialsystem AlGaAs/GaAs. Doktorarbeit, RWTH Aachen.
Moško, Martin und Pavel Vagner, 1999: Born approximation versus the exact approach to carrier-impurity collisions in a one-dimensional semiconductor: Impact on the mobility. Physical Review B, 59, S. 10 445.
Pavesi, Lorenzo und Maria Guzzi, 1994:
Photoluminescence of
Schmidt, Roland, Febr. 1998: Beurteilung der optischen Eigenschaften von AlGaInP hergestellt in der metall-organischen Gasphasenepitaxie unter Stickstoff- oder Wasserstoffatmosphäre. Diplomarbeit, RWTH Aachen.
Schwarz, Axel, Sept. 1997: Magnetotransportmessungen an
modulationsdotierten GaAs/Al
Schwarz, Axel, 2001: Wachstum und Charakterisierung von Halbleiternanostrukturen auf vorstrukturiertem Substrat. Doktorarbeit, RWTH Aachen.
[You may write what you like above the index. The index is generated by xindy, therefore the output quality is very good, and different languages are no problem. If xindy output wasn't found, some sort of emergency index is generated which is just a plain list. BTW, quite an effort to get it in two columns.]
[A] [B] [D] [E] [F] [G] [H] [I] [K] [L] [M] [N] [O] [P] [Q] [R] [S] [T] [V] [W] [Z]A Abschnürung 3.3 Aixtron 3.4 Ätzen 1.1 Ätzstufe 2.1.1 B Band-Band-Übergang 4.2 Banddiskontinuität 3.1.2 Bandstruktur 1.2 Bänderschema 1.2 Brechung 4.1 D Diffusion 3.2 diffusionskontrolliertes Wachstum 3.2.1 Diffusionsprozesse der MOVPE 3.2.2 E Entmischung 3.3 Exzitonen 4.3 F Fermikreis 1.3 G Gitterkonstante 1.1 H Hereroübergang 3.1.1 I Inselwachstum 3.2.2 Inversionssymmetrie 1.1 K Kleinwinkelstreuung 1.3 Kristalldefekte 3.1 L Ladungsträger – Konzentration [hier]
Leitungsband 1.2 Löcher 1.2 Lumineszenz 4.1 M Materialparameter 3.1.2 Matrix 3.4.2 Modulationsdotierung 3.1.2 | N |